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Multimedia-Quickies

Wer Hard- und Software im Griff hat, hat mehr Zeit für die wirklich wichtigen Arbeiten. Kleine Kniffe, Tipps und Tricks, die das Leben einfacher machen.

Autostart-Programme blockieren

Es ist eine lästige Eigenart vieler Programme oder Apps, nach dem Einschalten des PCs automatisch zu starten. Sie sind dann im Hintergrund aktiv, auch wenn man sie gar nicht benutzt. Sinnvoll ist diese Autostart-Funktion eigentlich nur bei Antiviren-Software oder Programmen, die Sie immer benötigen. Letztere sind dann schneller bereit, wenn man das Icon anklickt.
Alle anderen Programme sollten sich beim Windows-Start erst mal ruhig verhalten. Wenn Windows beim Hochfahren viele Programmballast mitschleppen muss, dauert der Startvorgang länger. Zudem kann die Hintergrundaktivität der Apps oder Programme den Rechner bei der Arbeit ausbremsen. 
Die Autostart-Programme lassen sich aber deaktivieren. Wählen Sie «Windows», «Einstellungen», «Apps», «Autostart». Hier können Sie die Programme oder Apps deaktivieren. Sie starten dann nur, wenn sie angeklickt werden, aber nicht mehr ungefragt beim Einschalten des Rechners.
Und wenn Sie schon mal dabei sind, könnten Sie in den «Einstellungen» auch noch «Apps & Features» anklicken, dann erscheint eine Liste aller installierten Programme. Ist hier eines dabei, das Sie nicht benötigen, klicken Sie auf das Programmsymbol und dann auf «Deinstallieren» 

E-Mail oder Chat

In der Corona-Zeit haben mittlerweile die meisten Mitarbeiter nicht nur das Standard-Mailprogramm, sondern auch eine Videokonferenz-Software mit zusätzlicher Chat-Funktion auf dem Rechner. 
Doch wann nutzt man E-Mail und wann den Text-Chat? Hier lautet die Faustregel: Für alle Nachrichten, die man speichern und archivieren möchte, ist E-Mail die richtige Wahl. Alles andere, vor allem die kurzen, flüchtigen Mitteilungen des Alltags sind im Chat gut aufgehoben. Das entlastet auch das Postfach und hilft somit wichtige Nachrichten schneller zu finden.

Screenshots mit dem Smartphone machen

In die Situation kommt man immer wieder: Man will jemandem erklären, wie man eine bestimmte Funktion in einer App aktiviert. Also App starten, Screenshot von der Bedienoberfläche machen, den entsprechenden Button in der App mit einem roten Kringel umranden und mit der Messenger-App versenden. 
Doch wie geht das mit dem Screenshot? 
Die Screenshot-Funktion wird bei aktuellen Android-Smartphones (Android Version 10/11) ausgelöst, indem Sie die Ein-/Aus- und die Leiser-Taste mehrere Sekunden lang gleichzeitig gedrückt halten. Es ertönt ein Geräusch wie von einem Kameraverschluss. Der Screenshot wird unter «Album» gespeichert. Hier können Sie das Bild mit der vorinstallierten Foto-App bearbeiten, also beispielsweise den oben erwähnten roten Kringel zeichnen, und das Bild dann über eine Messenger-App versenden.
Bei einigen Versionen oder Geräten wird das Bildschirmfoto ausgelöst, indem Sie die Ein-/Aus-Taste einige Sekunden lang gedrückt halten und dann auf «Screenshot» tippen.
Bei einem aktuellen iPhone löst man den Screenshot aus, indem man gleichzeitig die Seiten- und die Lauter-Taste drückt. Wenn das Bildschirmfoto gemacht wurde, erscheint unten links eine Miniaturansicht des Bildes. Tippen Sie darauf, um es zu öffnen und zu bearbeiten. Später finden Sie das Bildschirmfoto unter «Foto».
Bei iPhones mit Touch-ID müssen Sie die Seitentaste und die Home-Taste gleichzeitig drücken. 

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Mehmet Toprak ist freischaffender Journalist.

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