Was wurde eigentlich aus... Roger Mauerhofer?
Roger Mauerhofer wurde im Magazin 6/2016 porträtiert und war dazumal der erste Mann auf dem Cover. Zehn Jahre später ist Roger nun Strategic Office Manager bei der RUAG. Er erzählt im Gespräch, was sich ansonsten bei ihm getan hat.
Roger Mauerhofer (re.) bei seinem aktuellen Arbeitgeber, der RUAG. (Foto: zVg)
Geboren im Emmental, findet Roger Mauerhofers Leben seit über 25 Jahren in Bern statt. Seine berufliche Laufbahn führte ihn durch verschiedene Stationen: Als Account Manager und später Direktionsassistent war er von 1999 bis 2006 sowie von 2010 bis 2019 bei der SBB AG tätig; von 2006 bis 2009 als Musikredaktor beim SRF. Nach einem Engagement bei der Insel Gruppe wechselte er 2022 zurück zur SBB AG. Seit 2024 ist er als Strategic Office Manager bei RUAG tätig.
Vom Direktionsassistenten in 2016 bei der SBB AG zum Strategic Office Manager heute bei RUAG: Wie haben sich Ihre Aufgaben(-bereiche) verändert?
Roger Mauerhofer: Primär hat sich das Umfeld verändert. Ich war rund 27 Jahre bei der SBB AG tätig – ein sehr vertrautes Umfeld mit gewachsenem Netzwerk. Bei RUAG bewege ich mich nun in einem ganz anderen Metier und konnte mir vieles von Grund auf neu aufbauen.
Gleichzeitig ist meine Rolle als Führungsunterstützung hier viel breiter angelegt: Neben klassischen Stabsaufgaben gehören auch Themen aus Human Resources (HR) sowie Veranstaltungsmanagement dazu. Diese Vielfalt macht die Funktion als Strategic Office Manager für mich besonders abwechslungsreich und spannend.
Was können Sie uns über den Wechsel von der SBB AG zu RUAG verraten?
Der Wechsel war für mich ein bewusster Schritt, fachlich wie auch persönlich. Nach vielen Jahren bei der SBB AG in Bern und nach Abschluss meines Master-Studiums war für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, mich nochmals neu zu orientieren und mein Umfeld zu erweitern. Ich wollte meine Erfahrung in der Führungsunterstützung in einem anderen Kontext einbringen und gleichzeitig neue Perspektiven gewinnen.
Die Business Area C5I (Command, Control, Communications, Computers, Cyber, Intelligence) der RUAG mit dem C5I-Campus in Thun bietet ein Begegnungsort, wo Lösungen für komplexe IT-Herausforderungen effizient und effektiv gefunden werden können. Genau dieses Umfeld hat mir die Möglichkeit geboten, in einer spannenden, dynamischen Arbeitsumgebung mit neuen Themenstellungen meine organisatorischen und koordinativen Fähigkeiten gezielt weiterentwickeln zu können.
Wie hat sich der Assistenzberuf in den letzten 10 Jahren verändert?
Ausgabe 6/2016 (Bild: Archiv)
Die grösste Veränderung liegt klar in der Digitalisierung. Tools wie MS365, insbesondere SharePoint und MS-Teams, sowie die neuen Möglichkeiten durch KI haben den Arbeitsalltag stark geprägt.
Auffällig ist auch, dass Führungskräfte heute deutlich digitalaffiner sind als noch vor zehn Jahren. Und: Der Schritt zum papierlosen Büro ist weitgehend vollzogen: Dokumente werden heute fast ausschliesslich digital erstellt, geteilt und unterzeichnet.
Sie sind scheinbar allgemein viel unterwegs: Welcher Ort in der Schweiz ist Ihr Lieblingsziel?
In dieser Hinsicht bin ich wohl ein «Bähnler» geblieben. Ich bin gerne mit einer SBB-Tageskarte unterwegs, um Bekanntes wiederzuentdecken und Neues zu erkunden.
Ein Ort, zu dem ich immer wieder zurückkehre, ist Saas-Fee. Dort habe ich als Kind regelmässig Ferien verbracht, und entsprechend ist viel Nostalgie damit verbunden. Es fühlt sich jedes Mal ein bisschen wie Heimkommen an. Zudem ist Saas-Fee autofrei, landschaftlich wunderschön und einfach immer eine Reise wert.
2016 haben Sie gerade ein Buch veröffentlicht. Sind noch weitere Projekte hinzugekommen?
Für die Calimeros, die erfolgreichste Schlagerband der Schweiz, durfte ich die Biografie «Liebe für ein ganzes Leben» schreiben, die 2016 erschienen ist. In der Folge hat mich Bandleader Roland Eberhart beauftragt, die Fanclub-Magazine zu konzipieren, zu schreiben und zu gestalten. Ein Projekt, das ich bis heute mit viel Freude begleite.
Und die Schauspielerei? Was hat sich seit 2016 in dem Bereich für Sie getan?
2019 stand ich zum letzten Mal auf der Theaterbühne. Nach rund 15 Jahren hatte ich Lust auf etwas Neues und gründete 2020 gemeinsam mit einer Kollegin ein Musik-Duo. Somit stehe ich also nach wie vor auf der Bühne und vor Publikum, einfach in einem anderen Format.
Wir erhielten nach der Band-Gründung sehr rasch Engagements und treten seither schweizweit bei Hochzeitsfesten, Firmen- und Geburtstagsfeiern auf. Musikalisch sehr puristisch und reduziert im Unplugged-Stil: Akustikgitarre, Piano und zweistimmiger Gesang.
Welcher nennenswerte Punkt steht noch auf Ihrer «Bucket List»?
Ein sportlicher: Ich möchte in nächster Zeit Paddle-Unterricht nehmen. Das reizt mich schon länger.
Haben Sie eine Anekdote, die Sie am liebsten auf Partys zum Besten geben?
Dass ich 2016 auf der Titelseite von «Miss Moneypenny» gelandet bin und das Magazin dafür kurzerhand in «Mister Moneypenny» umbenannt wurde. Eine Geschichte, die auch zehn Jahre später durchaus immer noch für Gesprächsstoff sorgt.
Jetzt sind Sie dran!
Sie waren bereits Coverdame oder -herr eines Miss Moneypenny-Magazins und finden: «Seit dem hat sich einiges getan!»?
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